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Kapitel I

Es war der 11. Juni und am nächsten Tag würde ich Geburtstag haben und 15 werden. Alles war für die Feier vorbereitet und alle mein Freunde wollten kommen. Die Party sollte um 15:00 starten. Bis dahin wollte ich mit meiner Mutter und Rain Eisessen gehen und einfach nur so feiern. Ich war aufgeregt, wie schon lange nicht mehr vor einem Geburtstag, denn mein Schwarm Pete wollte kommen! Zum Geburtstag hatte ich mir eigentlich nichts gewünscht und von meiner Tante und meinen Großeltern würde ich auch wie immer Geld bekommen, das ich für meinen neuen Laptop anlegen wollte. Nun saß ich oben in meinem blutrotem Zimmer und betrachtete mein neues Kleid, das ich für meinen neuen Stil gekauft hatte. Ich wollte es morgen anziehen, um Pete zu beeindrucken. Um 22:00 ging ich schlafen. Ich hatte einen seltsamen Traum mit Vampiren und anderen Fabelwesen. Schon seit Wochen hatte ich solche Träume und immer drehte es sich um diesen einen gut aussehenden jungen Mann. Er hatte rabenschwarzes Haar und blass blaue Augen, eine kräftige Statur und wirkte stark. Immer hatte er schwarze Anzüge an und tanzte bevor ich aufwachte mit einer Blondine. Das regte mich jedes Mal auf, aber ich sagte mir, das er nur ein >>Traummann<< ist und ich mir ihn gefälligst aus dem Kopf schlagen sollte. Am nächsten morgen wurde ich früh wach und zog mir meinen blauen Bademantel über meinen roten Schlafanzug mit schwarzen Fledermäusen. Dann lief ich in unser karamellfarbenes Wohn- und Esszimmer und setzte mich auf unser hellbraunes Sofa vor der >>Schokowand<< in der Nische. Daraufhin schaltete ich den Fernseher an, wie immer lief vor 12:00 nur Müll. Ich schaltete den Fernseher wieder ab und betrachtete den Geschenkeberg auf dem kleinen, hüfthohen Schrank in hellbraun. Mit dem öffnen wollte ich noch warten, bis der Rest der Familie aus dem Bett gefallen war! Da ich Hunger hatte, ging ich in die Küche und schmierte mir ein paar Nutellabrote und setzte mich an unseren hölzernen Esstisch, auf meinen gewohnten Platz. Um 10:00 kam meine Mutter endlich ins Zimmer und umarmte mich: >>Alles gute zum 15. meine Süße! << Das machte sie immer, wenn eine von uns Geburtstag hatte. Nach dem Frühstück trafen wir die letzten Vorbereitungen für die Party, die bald starten sollte. Damit ich >>endlich<< meine Geschenke auspacken konnte, darauf war ich noch nie so scharf, gingen wir um 12:00 Rachel aus dem Bett schmeißen. Als wir wieder unten waren, musste ich mich über die Geschenke hermachen, während meine Schwester frühstückte und meine Mutter ihren Kaffee trank. Ich bekam ein neues Ringbuch, für meine Geschichten, zwei neue Sonnenbrillen, eine in schwarz-rot gestreift und eine in blau lila kariert, und ein rotes Top, ein Netztop und einen zweilagigen Minirock, beidem die obere Lage Risse hatte. Dann flitzten wir nach oben und zogen uns um. Damit ich mein Kleid nicht voll saute, wofür ich ein Talent hatte, und ich das Unglück nicht herausfordern wollte zog ich mir ein hell rosa Kleid mit grüner Aufschrift und einer grünen Leggins an. Die Kleidung vergangener Tage. Dazu schlüpfte ich unten in meine rosa Sandalen. Ich hatte beschlossen die Schminke zunächst Schminke sein zu lassen. Mit dem kleinen Peugeot fuhren wir nun Eisessen. Jeder nahm seinen Lieblingsbecher: Rain einen >>Gemischter Schoko-Vanille Becher<< meine Mutter ihren >>Spagetti-Becher<< und ich meinen >>Kiwi Schatz<<, so lecker und fruchtig, wie immer. Um 14:40 waren wir wieder zu Hause und ich legte >>Saltatio Mortis<< Musik auf und sang die Hälfte der Texte mit, bis ich zehn vor mein Kleid anziehen ging. Es war blutrot mit schwarzem Netz darüber, in das Rosen eingestrickt waren, der Ausschnitt war gerade und mit Spitze besetzt, wie das Ende kurz über den Knien. Das Kleid hatte Spaghettiträger. Unter dem Busen war ein Korsett angenäht. Dazu trug ich rote Armstulpen mit schwarzen Rosen.

Dank meiner geflochtenen Zöpfe hatte ich jetzt Wellen in den Haaren. Gerade, als ich fertig war, klingelte es an der Tür. Ich fiel förmlich die Treppen runter und rannte fast gegen die Tür, ging einen Schritt zurück und atmete einmal tief durch, bevor ich die Tür öffnete. Es war >>nur<< Mary. Wenigstens hatte ich noch Zeit Mascara, schwarzen Lidschatten und roten Rouge aufzutragen. Gleich danach stürmte ich wieder nach unten, um Mary so richtig zu Begrüßen. Sie trug ein lila Langarmshirt, darüber ein blau-grün gestreiftes und einarmiges Trägertop und eine blaue ¾ Jeans und rosa Pumps. Das Outfit brachte ihre Schönheit voll zur Geltung, mit ihren schulterlangen, braunen Haaren und ihren Rehaugen. Dann klingelte es auch schon wieder. Diesmal waren es Pete, Nick und Tooly, war klar, das die Jungs zusammen kamen. Sie trugen Jeans, natürlich baggy, und ein T-Shirt, wäre schön wenn nicht, bei den durchtrainierten Oberkörpern. Nola und Lissy klingelten dann auch bald. Lissy trug ein schlichtes grünes Sommerkleid ohne Träger, dafür war es um die Brust, wie eine Schleife. Darüber hatte sie einen ebenfalls grünen Bolero an, dazu grüne Pumps. Ihre Haare waren hochgesteckt und mit einem grünen Haarband verziert. Das gesamte Outfit wie die Verpackung von Minzbonbons. Nola trug ein einarmiges rotes T-Shirt und eine hellgrüne Leggins und dunkelgrüne Sandalen.

Kaum waren alle im Wohnzimmer, brachte meine Mutter das Essen und wir setzten uns an den Esstisch. Es gab Grünkernbratlinge, gefüllten Mozzarella und Tomatensalat. Eine ziemlich ungewöhnliche Zusammenstellung, aber so ist meine Mutter halt. Dann tanzten wir und ich flirtete ordentlich mit Pete und als die Leute um elf abgeholt wurden ging ein frisches Paar: Lissy und Nick waren sich sehr viel näher gekommen! Müde schminkte ich mich ab und zog meinen Fledermaus-Schlafanzug an. Dann kroch ich ins Bett und schlief sofort ein. Ich hatte wieder diesen Traum und wachte mitten in der Nacht auf. Da erschrak ich!!! Jemand saß an meiner Bettkante und schaute mich an. Ich blinzelte, aber er verschwand nicht. Ich dachte es wäre meine Mutter und blickte auf meinen Wecker. Diese Zahl hat sich komischerweise in mein Gedächtnis eingebrannt. Es war 04:12, eigentlich schläft sie immer um diese Zeit, also fragte ich: >> Was willst du denn um diese Zeit ???<< Sie antwortete nicht, also betrachtete ich die Gestalt genauer und stellte fest, dass es ein Mann war. Ich wollte aufschreien, aber er reagierte schnell und hielt meinen Mund zu. Meine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt und ich konnte nun den Jungen unter die Lupe nehmen. Er hatte langes schwarzes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden und sah altersmäßig aus, wie 18. Er trug einen schwarzen Smoking. Dann meinte er mit seiner rauen Stimme, die einem einen angenehmen Schauer über den Rücken jagt: >> Pssst, ganz ruhig, ich tue dir nichts. Ich beobachte dich schon einige Wochen, aber du bist nie aufgewacht, also hatte ich nichts zu befürchten! Bleibst du ruhig und verrätst mich nicht???<< Als er das sagte, fiel der Groschen: ER war DER Mann aus meinen Träumen. Ich flüsterte: >>Wer bist du?<< Dabei bebte meine Stimme: >>Ich? Wer ich bin? Müsstest du das nicht eigentlich wissen? Aus den Träumen, die ich dir geschickt habe? Ich bin der Mann deiner Träume! Ich bin der, der sich Cornelius DRACULA nennt!!!<< Ich wollte erneut aufkreischen, aber er reagierte wieder schneller! Langsam zog er seine Hand wieder weg. Dann rutschte mir eine Frage raus: >>Und? Was tust du so die ganze Nacht? Mein Blut aussaugen???<< Ich bereute die Frage sofort, denn in seinem hübschen und freundlichem Gesicht machte sich große Enttäuschung breit. >>T-tut m-mir leid<<, stotterte ich. >>Eigentlich war klar, dass diese Frage kommt, denn so etwas wird ja von Vampiren erwartet!!! Es glauben alle wir sind böse Geschöpfe der Nacht, aber keiner glaubt wirklich, dass wir existieren. Wenn du möchtest zeige ich dir, wie und was wir wirklich sind!!!<<, sagte er.




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