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Kapitel II

Na ja dann nickte ich, weil ich das Ganze für einen riesigen Witz hielt, wie er sagte, glaubte eh niemand, dass Vampire wirklich existieren. Doch dann nahm er meine Hand und zog mich auf die Fensterbank mit dem offenen Fenster. Danach umschlang er meine Taille und hielt mich vor sich an seinen Körper gedrückt. Damals bemerkte ich noch nicht, wie schön das Gefühl war so von einem Mann gehalten zu werden, weil es der DRITTE Stock war von dem er sich aus dem Fenster stürzte. Er hielt mich ganz fest, sodass ich nicht das Bedürfnis verspürte, schreien zu müssen. Plötzlich hörten wir auf zu fallen und glitten durch die dunkle Nacht. Anscheinend beschleunigte er die Geschwindigkeit, denn ich hatte, je weiter wir flogen, immer mehr Probleme die Landschaft zu betrachten, soweit das in der Dunkelheit möglich war, aber bald verschwamm alles zu dunkler Masse. Dann ein heller Lichtblitz und wir wurden langsamer!!! Außerdem verloren wir an Höhe. Ganz seicht landeten wir. Ich merkte, wie ich am ganzen Körper zitterte. So etwas war ich einfach nicht gewöhnt.

Nach und nach betrachtete ich die Umgebung. Wir standen auf einem Hügel vor einer kleinen Villa. Damals schätzte ich die Steine auf verschiedene Weiß-Töne. Ich liebe Häuser, deren Steine ähnliche Farbtöne haben, diese aber alle verschiedene Schattierungen haben. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Egal, das Haus hatte links und rechts jeweils eine Etage mehr. Dort waren die Dächer rund. Die Etage darunter hatte an der Seite zur nächsten Wand dreiteilige Panoramafenster. Die restlichen Fenster waren quadratisch und in Abständen von drei Metern verteilt. Die Villa hatte insgesamt drei Etagen. In der Zweiten waren diese reisen Fenster und in der Mitte war ein trapezförmiger Balkon. Das Dach darüber war eckig und die Tür darunter auch. Sie war blau und links und rechts von ihr waren Fenster. Das Haus müsste tagsüber sehr hübsch sein.

Endlich hatte ich wieder Atem. Ich wand mich aus dem Griff von Cornelius, er entschuldigte sich und zog die Hände weg, und ich fragte: >> Erstens wo sind wir? Zweitens was war das gerade eben? Und drittens wann und wie komme ich wieder nach Hause???<< >>Also wie gesagt bin ich ein Vampir und wir haben die Möglichkeit zwischen unserer Welt und eurer zu wechseln. Wir sind jetzt also in unserer, in den Wolken versteckten, Welt vor dem Haus meiner Eltern. Wir sind im Himmel so weit oben in den Wolken versteckt, dass nur wir Vampire und Zauberer diesen Ort erreichen können, indem wir mit unseren Kräften auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigen und nur so durch die Wolkenschicht brechen können. Du kannst sagen, wenn du nach Hause willst. Ich werde dich dann innerhalb weniger Minuten in dein Bett zurückbringen, aber erst zeige ich dir wer und was wir sind!!!<<, antwortete er. >>Du sagtest, also du meintest, das Haus deiner Eltern, wie geht das ich dachte Vampire sind unsterblich und die Eltern bleiben Mensch und man hat dann eine Art Vampirjägern!?<<, hackte ich nach. >>Lass uns erst reingehen, dann erkläre ich dir alles.<< Es war komisch in ein wildfremdes Haus zu gehen, mit einem so gutaussehenden Typen, den ich nur aus meinen Träumen >>kannte<<. Wir betraten also dieses Prachtvolle Haus und schon der Parkettboden und die dunkelbraunen Wände im Flur überwältigten mich. Die Lampen gingen bei dem kleinsten Bewegung an. Wir stiegen am Ende des 10m langen Flures eine Treppe hoch und liefen an einer Tür an der linken Seite vorbei und betraten den nächsten Raum. Er war quadratisch und hatte eines der 3m großen Panoramafenster. Hier musste ein Lichtschalter für Licht betätigt werden. In dem Raum stand ein Schreibtisch mit Stuhl, ein Bücherregal, ein Bett, zwei Sessel und ein kleiner runder Tisch. Er holte ein Buch aus dem Bücherregal und setzte sich auf einen Sessel. Dann deutete er mir an mich auf den Anderen zu setzen. Ich setzte mich. Er schlug das Buch auf und begann zu erzählen: >>Vampire sind anders, als sich alle Menschen vorstellen. Ihr denkt, wir sind böse, saugen euch das Blut aus, sterben in der Sonne und leben für immer, deshalb habt ihr uns verfolgt und gefoltert, genau wie Hexen und Zauberer haben wir euch nie etwas getan. Deshalb haben wir uns zusammen geschlossen und eine eigene Welt hier oben gegründet. Wir sind, wie Menschen, oder zumindest so ähnlich. Ihr lebt um die 90 Jahre, wir über 1000. Wir können fliegen, ihr nicht. Dafür altert ihr. Wir sterben mit einem Aussehen von 18, das hat auch Nachteile, zum Beispiel werden die Frauen ihre Regel nicht los und wir hätten keinen Grund unser Leben hinter uns zu lassen. Die Meisten Vampire heiraten unter sich. Wir altern bis zu unserem 18. Geburtstag ganz normal, ab dann aber überhaupt nicht mehr. Ab dann dürfen wir auch heiraten, aber es gibt auch Vampire, so wie mich, die verlieben sich in Menschen, aber jedes Jahr darf nur ein Mensch zum Vampir werden und bis jetzt war ich noch nicht an der Reihe mir einen Menschen auszusuchen. Na ja wenn ein Mensch zum Vampir wird, wird sein Alter mit 10 multipliziert. Du würdest also 150 Jahre alt werden, damit diese Menschen nicht wesentlich länger Leben, als ihre Partner Leben, denn nur Vampire über 150 dürfen einen Menschen verwandeln. Ich bin jetzt 161 und würde dich als meinen Partner anmelden, natürlich nur, wenn du möchtest. Noch etwas? ... Nein, ich glaube, das sollte fürs erste reichen.<< Er schlug das Buch zu. Ich war vollkommen überfordert.

Ich gähnte und dann brachte er mich nach Hause in mein weiches, vertrautes Bett und er schwor, er würde am nächsten Tag wieder kommen. Ich schlief den Rest der Nacht und stand um 6:00 auf, um mich für die Schule fertig zu machen. In der Schule erzählte ich Lissy von dem Ereignis in der Nacht, natürlich glaubte sie mir damals nicht. Vielleicht glaubt sie mir heute immer noch nicht und tut nur so, aber ich kann schließlich keine Gedanken lesen. Erst nach der Schule viel mir auf, dass er von mir erwartete mit ihm sein Leben zu teilen. Ich? Sein Partner? Niemals! Ich war doch erst 15 und außerdem total verliebt in Pete. Außerdem müsste es doch sehr schmerzen, wenn man von einem Vampiren gebissen wird.

In der letzten Pause kam Pete zu mir, er war wie fast immer in Begleitung von John. Dann kam er auf mich zu und fragte:>> Kann ich dich kurz sprechen?<< Ich nickte und wir gingen ein bisschen weg von Lissy und John. Pete sah mich verlegen an. Ich dachte darüber nach, weshalb er wohl mit mir sprechen wolle, bis er damit heraus rückte:>> Vivian ich ... also... das ist so eine blöde Frage, eigentlich so simpel und doch so schwer auszuformulieren!... Also: Willsdumitmirgehen?<< Den letzten Teil sprach er wahrscheinlich aus Verlegenheit doppelt so schnell wie sonst. Seine Frage hatte mir die Sprache verschlagen. Ich fand ihn seit 1½ Jahren total süß und witzig und sportlich und toll und liebte sein Lächeln und seine Augen... aber jetzt kam dieser verrückte Vampir und will die halbe Ewigkeit mit mir verbringen, bei dem ich nicht wusste, was ich von ihm halten solle und ausgerechnet da musste mich dieser süße Normalo mich fragen?! Mein Leben machte anscheinend einen Kopfstand! Ich entschloss mich mich für Pete zu entscheiden, denn ich wollte ihn schon lange. Und außerdem war noch nie mit jemandem zusammen und das sollte nicht Ewig so bleiben. Pete grinste, nahm mich in den Arm, ein so tolles Gefühl voll Wärme, und ging zu John, die zwei verschwanden dann auf dem Schulhof. Ich hüpfte zu Lissy und sprang sie an, dann quiekte ich und sie fragte, was los sei. Ich antwortete:>> Ich bin mit Pete zusammen!<< >>Schön und dein Traummann?<< >> Den kenne ich doch erst seit heute.<<

Zu Hause schrieb ich in mein Tagebuch - ja ich führte noch ein Tagebuch - dass Pete mich endlich gefragt hatte und mein Leben zur Zeit so komisch war und ich begann zu vermuten, dass das Ganze etwas mit meinem Image zu tun hatte. Wie eigentlich immer kam Raine rein geplatzt und wollte irgendetwas mit mir machen. Ich raffte mich auf und wir gingen draußen so etwas ähnliches wie Fußball spielen. Ich war so happy, dass ich auf Hochtoren lief und es machte mir Spaß, wie schon lange nicht mehr. Es war toll. Um 3 klingelte das Telefon es war Nola, sie wollte wissen, ob wir ins Freibad gehen wollen. Damit ich von meiner Schwester loskam, aber auch weil Nola meine beste Freundin war, fuhr ich sofort los. Dort wartete ich vielleicht fünf Minuten, dann bezahlten wir und gingen ins Freibad. Ihr erzählte ich die Geschichte etwas anders: >>Ich habe da einen Jungen kennen gelernt, der sieht unheimlich (das trifft es auch) gut aus und er ist mir auch sympathisch und ich bin doch jetzt mit Pete zusammen und ich kenne ihn kaum und trotzdem fühle ich mich zu ihm hingezogen und er hat mir auch schon Andeutungen gemacht, dass er mich liebt, was mache ich denn?<< >>Sag’ ihm das mehr als Freundschaft im Moment nicht drinnen ist... du bist mit Pete zusammen?<< Ich wurde rot und nickte. Dann nahm sie mich in den Arm.

Am Abend ging ich schlafen. Ich war so aufgeregt, dass ich nicht einschlafen konnte, aber ich versuchte es trotzdem! Gegen 23:45 klopfte es an meinem Fenster.

Er war es. Als ich aufstand, um das Fenster zu öffnen beschloss ich das zu tun, was Nola mir geraten hatte. Ich ließ den Vampir ein, doch er blieb auf dem Fenstersims hocken und sah mich nur an. Es kam mir komisch vor, so als würde er sich an mir satt sehen. Ich habe bei ihm generell komische Gefühle. Ich sehe ihn ja erst die zweite Nacht, da kann sich das doch noch ändern. Solange er sich nicht auf mich stürzt und leer saugt, aber anderseits spürte ich, dass er das nie tun würde. >>Wollen wir etwas zusammen machen? Ins Kino gehen, oder Candelight-Shopping?<< >>Äh, also ich wäre theoretisch für Kino, aber ich bin im Moment pleite!<<, antwortete ich und hoffte, dass er enttäuscht abziehen würde, damit ich ihm nicht Wahrheit über mich und Pete erzählen müsse, aber zu meiner Enttäuschung lud er mich ins Vampir-Kino ein, das passender Weise >>Grusel-Kabinett<< hieß. Wir flogen wieder in die geheime Stadt und dieses mal gefiel es mir von ihm getragen und gehalten zu werden. Vor seinem Haus ließ er mich stehen und fuhr mit einem blutrotem Kabrio aus der Garage. Und Sagte: >> Komm spring rein!<< Also stieg ich ins Auto und wir fuhren ins Kino. Cornelius kaufte zwei Karten für >>Traumwanderer!<< und führte mich zum Saal. Als wir den Saal betraten lief die Werbung gerade an. Sie zeigte die >>Super cool gesunden High-Heels mit 30 cm Absatz.<< Diese Vamps haben echt einen Knall. Es wurden nach der Werbung Eis, Popcorn und Chips verkauft.

Endlich fing der Film an:

Stell dir vor, es gibt ein Wesen, das Träume schreiben kann, sie verändern und sogar in ihnen Wandeln. Du musst dieses Wesen gut behandeln, denn auch diene Träume liegen ganz in seinen Händen! Falls du nicht weißt, wie es aussieht, es ist ein Zebra, wie jedes andere und sein treuster Gefährte ist ein Vogel, ein schwarz- weißer Vogel. Das klingt nicht gefährlich, aber es ist nicht alles, denn dieses Zebra kann die Gestalt eines jeden Menschen annehmen, in den es sich verwandeln will, also: GIB ACHT, WAS DU SAGST!!! (Der Text wurde von einem kleinen Mädchen gesprochen, um ihre Freunde zu warnen. Danach bekam es nur noch Alpträume. Sie begannen damit, das sie einen Unfall hatte bis hin zu einem Traum in dem sie eingequetscht war und zusehen musste, wie ihre Eltern starben.)


Nach dem Film wollte Mr. Dracula noch mit mir bei Marc Dog, einer vampirischen Fast Food Kette, essen, aber ich lehnte ab, da ich nicht so ein nachtaktiver Mensch war und am nächsten Tag in die Schule musste, also brachte er mich zurück in mein Zimmer. Kurz bevor ich einschlief, flüsterte er mir noch etwas ins Ohr, was ich nur halb verstand. Es war irgendetwas mit Wohnung und Handynummer. Ich sollte später noch mehr erfahren.

Am nächsten Morgen fand ich einen Zettel auf meinem Schreibtisch mit einer Adresse und einer Handynummer. Ich ging ins Bad, kämmte meine Haare und dachte über das nach, was am Abend davor geschehen war. Vielleicht gab es wirklich solch einen Traumwanderer und er weilt unter uns, vielleicht ist es auch Nola, oder Pete!!! Nein, nein , nicht Pete! Schließlich war er mein Freund. Kein Zebra würde je etwas mit mir anfangen wollen.

Ich kämmte meine Haare zu Ende, flechtete sie und trug etwas Schminke auf. Danach speicherte ich die Nummer und Adresse in mein Handy ein und überlegte, wer es gewesen sein könnte, dann fielen mir die Worte von Cornelius wieder ein. Er hatte eine Wohnung in der Nähe gekauft und mir seine Handynummer da gelassen. Ich überlegte ihn nach der Schule zu besuchen, ließ es aber, weil ich mit jemand anders zusammen war.

Nach einer Woche tauchte er plötzlich in der Schule auf und kam auf mich zu: >> Warum bist du nicht zu mir gekommen? Wusstest du nicht, das die Adresse zu mir gehörte?<< Pete kam und nahm meine Hand, doch Cornelius beachtete ihn nicht und sah mich und nur mich fragend an. >>Ich war mir auch nicht sicher, weil ich schon so gut wie eingeschlafen war, als du gegangen bist!<< Ich spürte ein fragendes ziehen an meinem Arm. >>Okay jetzt weißt du, dass die Adresse zu mir gehört!<< Damit ging er. Pete fragte: >>Wer war das und was hat er bei dir zu suchen, wenn du schläfst?<< Ich wurde verlegen und log, er sei mein Cousin, der mit seinem Studium fertig sei und uns besucht habe. Pete zog zufrieden ab. Er wusste und weiß immer noch nicht, das ich nur Cousinen habe, aber ich konnte ihm ja nicht erzählen, dass Cornelius ein Vampir ist, mich in der Nacht besucht und mir jetzt seine Nummer und Adresse gegeben hat. Das klinge doch, als würde ich ihn betrügen, aber ich war ja nur einmal mit ihm im Kino und unternahm etwas mit ihm, wie mit einem Freund und das ist nun wirklich kein Seitensprung! Wir umarmten uns nicht mal wirklich, aber ich muss mich nicht rechtfertigen, er glaubte mir ja.

Am Nachmittag ging ich also gezwungener maßen zu der Adresse, die Straße lag auf halben Weg zwischen zu Hause und der Schule, sodass er keine Probleme hatte mich aufzuspüren. Der Weg war hell und von Bäumchen gesäumt und der Fußweg gut gepflegt. Als ich zu einem der Mehrfamilienhäuser ging, um zu klingeln, fragte ich mich, warum Cornelius in der Vampirwelt noch bei seinen Eltern wohnte schließlich war er schon 161 und beschloss ihn das zu fragen. Er machte mir auf und kam die Treppe runter, als ich fast oben war, und begrüßte mich mit einer Umarmung. Verdammt! Ich versuchte ihn wegzudrücken, doch er war zu stark. Danach führte er mich in seine halb renovierte Wohnung. Der Flur war weiß mit roten Kreisen. Es gab nur zwei Türen, ansonsten waren nur Bögen in die Zimmer. Es gab eine kleine Küche mit Esstisch, ein kleines Wohnzimmer mit Hobbybereich und hinter den Türen vermutete ich Schlafzimmer und Bad, was sich später als richtig herausstellte. Er schob mich ins Wohnzimmer, was hellbraun mit Parkettboden war, deutete mir mich auf eine dunkle Ledercouch zu setzen und eilte aus dem Zimmer. Offensichtlich hatte er einen guten Geschmack und vor länger zu bleiben. Gleich darauf kam er mit zwei Gläsern und Saft zurück. Plötzlich sprudelten tausende Fragen durch meinen Kopf: >>Was hat das zu bedeuten? Warum lebst du noch bei deinen Eltern? Wie werden Menschen gewandelt? Wie in den Filmen? Du hast jetzt nicht echt vor auf mich zu warten, weil da ist Pete, er ist mein Freund und ich kann mir nicht vorstellen mit ihm Schluss zu machen! Bekommen Vampire auch „normale“ Kinder? Könnt ihr euch in Fledermäuse verwandeln? Arbeitet ihr auch? Leben viele Vampire unter uns???<<“




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